Die Leistung der Nieren schwächelt ab dem 30. Lebensjahr: Jährlich sinkt sie um etwa ein Prozent. Ein gesunder Körper macht Nieren ihren Job leichter. Insbesondere ein gesunder Herzkreislauf bedeutet, dass die Nieren es mit weniger Ablagerungen aus den Blutgefäßen zu tun bekommen. Auch Bluthochdruck beeinträchtigt die Arbeit der Nieren. Daher gilt es, Herz und Kreislauf in Schuss zu halten. Das gelingt Ihnen

  • mit regelmäßiger Bewegung,
  • mit ausgewogener Ernährung und Gewichtskontrolle,
  • mit ausreichend Flüssigkeit, am besten: Wasser, zuckerfreie Kräuter- und Früchtetees,
  • mit Verzicht auf salzreiches Essen,
  • mit Verzicht auf Drogen (Alkohol, Nikotin & Co.)
  • und mit der Einnahme von Schmerzmitteln in dem Bewusstsein, dass eine dauerhafte Dosis die Nieren schädigen kann.

Auch die Volkskrankheit Diabetes stört die Arbeit der Nieren. Daher sind

  • ein sparsamer Umgang mit Zucker und Zuckerersatzstoffen
  • sowie eine regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte

dringend zu empfehlen. Wichtig: Wird ein Diabetes mit Nierenbeeinträchtigung festgestellt, ist das Risiko für Durchblutungsstörungen groß. Deshalb unbedingt ärztlich checken lassen!

Bei aller Liebe zum Körper und daraus resultierend bewusster Vorsorge für dessen Gesundheit gibt es Risikofaktoren, die Sie – so sie denn auf Sie zutreffen – unbedingt zu einer Kontrolle Ihrer Nieren bei Ihrem Hausarzt bewegen sollten:

  • Alter über 60
  • Erkrankung an Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • (zu) hohes Gewicht
  • Verwandtschaft ersten Grades mit einem Patienten mit Nierenversagen