Aber nicht nur die medizinische Diagnose fällt schwer, sondern auch die soziale Anerkennung, dass es sich um ein ernsthaftes Problem handelt. Atemnot wird oft auf die mangelnde Fitness, das Übergewicht oder etwaiges Rauchverhalten geschoben.

Verlust der Kontakte
Gerade Kinder können aufgrund der Erkrankung oft nicht mehr mit ihren Freunden mithalten. Das Toben und Spielen fällt zunehmend schwerer, aber auch Erwachsene sind im Alltag eingeschränkt und können nicht mehr an allen Freizeitaktivitäten teilnehmen. Dadurch entsteht die Gefahr, dass der Kreis der sozialen Kontakte immer kleiner wird und sich die Patienten immer mehr zurückziehen.

Psychologische Hilfe
„Menschen mit Lungenhochdruck die sich einigeln und zurückziehen, haben eine schlechtere Prognose als jene, die aktiv bleiben“, erklärt Gerald Fischer von der Selbsthilfegruppe „Initiative Lungenhochdruck“. Die Therapie ist in Österreich vorbildlich und die Kosten werden vollständig von den Krankenkassen getragen. „Allerdings muss eine psychologische Betreuung ein Fixpunkt in der Therapie werden“, so Fischer.

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