Welche Symptome treten auf?
In erster Linie handelt es sich um Atemnot unter Belastungsbedingungen. Betroffene bekommen bei körperlicher Belastung zu wenig Luft, mit Fortschreiten einer Lungenfibrose verschlimmert sich dieser Zustand. Ein weiteres Symptom ist ein trockener Reizhusten, man beginnt ohne Vorwarnung und ohne Schleimbildung anfallsartig zu husten.

Was sind Auslöser?
Man kennt die genaue Ursache der Erkrankung nicht. Als Auslöser werden genetische Faktoren vermutet, Rauchen ist in jedem Fall ein großer Risikofaktor. Ob andere Umweltfaktoren wie zum Beispiel Metall- oder Holzstäube eine Rolle spielen, ist noch nicht ganz geklärt.

Wie wird diagnostiziert?
Die klinische Untersuchung des Patienten mittels Stethoskop ist sehr wichtig. In der Regel hört der Arzt bei Lungenfibrosen ein Knisterrasseln über den Lungenbasen. Weitere Untersuchungen sind eine Lungenfunktionsprüfung um die Lungenvolumina festzustellen sowie eine Belastungsblutgasanalyse. Eine hochauflösende Computertomografie ermöglicht schließlich eine Differenzialdiagnose der verschiedenen Lungenfibrosen.

Gibt es Heilungschancen?
Es gibt Formen der Fibrose, die geheilt werden können, das ist aber eher die Ausnahme. Für die idiopathische Lungenfibrose, die am gefährlichsten ist, gibt es keine Heilung. Möglich ist eine medikamentöse Therapie mit Tabletten, um das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern. Andere Formen der Lungenfibrose können auch mittels Cortisontherapie behandelt werden. Wichtig für jede Therapieform ist die ständige Überwachung und Verlaufskontrolle.